The Sky has a limit

Nun denn, das Leben mit Sky ist kein leichtes. Darüber habe ich in meinem privaten Refugium schon zur Genüge geschrieben. Auch der eine oder andere Bloggerkollege kann ein trauriges Lied darüber singen, wie es ist mit Sky zu leben und sich damit auseinandersetzen zu müssen. Nun hat Sky es geschafft, Kai Pahl aka dogfood, dermaßen auf die Palme zu bringen, dass er seinen äußerst bekannten und hoch geschätzten Blog „Allesaußersport“ (AAS) auf Eis gelegt hat. Mittlerweile scheint sich Sky direkt an dogfood gewandt zu haben und ihm ein Entgegenkommen signalisiert, doch die negative Publicity, die von dem Ganzen ausgeht ist wieder einmal verheerend für Sky. Jeden Tag berichtet dogfood über Sport und vor allem über das Thema Sport im TV. Über Jahre hat er mehr oder weniger kostenlose Werbung für Sky/Premiere gemacht, indem er die Leute darüber informiert, was man alles bei Sky zu sehen bekommt (natürlich gibt es da sehr viel mehr zu lesen). Als Dank gibt es einen Tritt in den Allerwertesten. Dabei steht der Umgang mit dogfood nur stellvertretend für den Umgang von Sky mit seinen Kunden. Glücklicherweise ist AAS die Meinungsmacht in seinem Rücken, die dafür gesorgt hat, dass sich die Sky Pressestelle der Sache angenommen hat.

Dabei werden laut dogfood zwei große Probleme sichtbar. Der unzureichende Kundenservice, der dazu führt, dass man sich häufiger mal veräppelt vorkommt. Als ich letztes Jahr Sky bestellt habe, musste ich 40 Tage auf Receiver und Smartcard warten. In dieser Zeit habe ich drei verschiedene Aussagen erhalten, warum die Sachen nicht geliefert wurden. Bis heute beharrt Sky darauf, dass mein Receiver schon nach einer Woche an mich geschickt worden wäre, ich ihn aber als defekt reklamiert hätte und er wieder zurückgeschickt wurde. Wahrscheinlich habe ich einen Zwillingsbruder, von dem ich nix weiß. Zurück zum Thema: Neben der offensichtlichen Tatsache, dass nicht alle Kundenservice-Mitarbeiter über den selben Kenntnisstand verfügen, scheint Sky das Wort Kulanz nicht wirklich zu kennen. Manchmal würde es schon reichen, wenn man dem Kunden gegenüber signalisiert, dass man die eigenen Fehler einsieht und sich um ein bißchen Schadensbegrenzung bemüht.

Ein weiteres Problem scheint die mittlerweile unübersichtliche Struktur an Paketen, Rabatten und Verträgen zu sein. Mittlerweile vergeht kaum ein Tag, an dem nicht eine neue Rabattaktion oder ein neues Bundle auf den Markt geworfen wird. Das verzweifelte Strampeln wird immer hektischer, so zumindest mein Eindruck. Dies überfordert offensichtlich den Kundenservice zusätzlich. Ich hoffe, dass dogfood sich schnell wieder berappelt und AAS bald wieder auf Sendung ist.

Zum Abschluss möchte ich noch einen sehr informativen und zutreffenden Beitrag von RealityCheck empfehlen, der sich vor ein paar Tagen Gedanken darüber gemacht hat, wie man Sky für Kunden attraktiver gestalten könnte, ohne dabei alles neu machen zu müssen.

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