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Danke fürs Gespräch

Neulich in einem Sozialen Netzwerk im Chat mit der Verwandtschaft aus Tommy-Land:

Ich: Ja, Mensch, da haben wir aber lange nichts mehr voneinander gehört. Schön, dass Du Dich meldest.

Ich: Wir geht’s Dir?

Ich: Danke, mir geht es gut.

Ich: Ja, hier ist alles super, waren gerade auf der Hochzeit meiner Schwägerin. So mit Schloß und Co., volll Prinzessin-Style.

Ich: Ja, der Liebsten geht es auch gut, danke.

Ich: Und was ist bei Dir so los?

Ich: Was? Ob ich helfen kann?

Ich: Hmm, wobei denn?

Ich: Ob wir mit Geld helfen können?

Ich: Sorry, aber das ist leider nicht drin.

Gesprächspartner geht wieder offline.

Bringin‘ the band back together

Am letzten Dienstag waren die Liebste und ich im Theater Lüneburg, um uns die „Blues Brothers„-Aufführung anzuschauen. Vorab muss ich gestehen, dass ich um den Film wusste, ihn aber bis dahin noch nie gesehen hatte. Jaja, Schande über mich. Der Saal war brechend voll und bis auf den letzten Platz ausverkauft. Und das Stück sollte das auch rechtfertigen. Es war eine Kooperation des Theaters Lüneburg u.a. mit der Musikschule, einen Jugendchor und noch einigen anderen Institutionen aus der Umgebung. Aber es war alles andere als schlecht. Es war sogar richtig genial. Das Musical hangelte sich ziemlich dicht an der Handlung des Films entlang und in Sachen Inszenierung machte man aus der Not eine Tugend und spielte die Verfolgungjagden aus dem Film einfach mit ferngesteuerten Autos nach.

Nach anderthalb Stunden war Schluss, aber das Ensemble musste noch einige Zugaben obendrauf packen. Und dann das Highlight des Abends, denn im Publikum befand sich niemand Geringerer als Bill Ramsey („Ohne Krimi geht die Mimi nie…„) und der wurde dann noch auf die Bühne gebeten. Das Publikum, was eh schon seit längerem stand, war vollends aus dem Häuschen. Das war die beste Musicalaufführung, die ich bisher gesehen habe. In Sachen Leidenschaft und Herzblut kann sich da so manches dieser aalglatt durchproduzierten Massenware-Musicals durchaus ein oder gleich mehrere große Stücke abschneiden. Und das zu einem vergleichsweise lächerlichen Preis von 15 Euro. Leider wird das Stück vorerst nicht mehr gezeigt.

P.S.: Ja, ich habe jetzt auch den Blues Brothers-Film gesehen. Sehr geil. Dabei habe ich dann gemerkt, dass die Nazis im Musical leider nicht dabei waren. Dabei sind strunzdoofe Nazis, die auf die Fresse bekommen, doch einfach super. 🙂

Go Mavs!

Neben dem Fußball verfolge ich auch ganz gerne die Jagd nach dem orangefarbenen Leder. Ein richtiges Lieblingsteam wie bspw. Werder habe ich in der NBA nicht. Früher fand ich die Chicago Bulls mit Jordan, Pippen und Co. richtig geil, aber richtiger Fan eines Vereins war ich nie. Aber natürlich verfolge ich „Uns Dirk“ sehr genau und wenn man so will, bin ich da ein bißchen Fan der Dallas Mavericks. Vor einigen Wochen haben in der NBA die Playoffs begonnen und die Mavericks konnten sich in der Western Conference den dritten Platz sichern. Ich muss gestehen, dass ich vor den Playoffs nicht allzu viel auf die Mavs gesetzt habe. Eigentlich war es wie die Jahre vorher auch: das Team spielt eine gute Saison, um dann in den Playoffs spektakulär zu scheitern. Seit dem Einzug in die NBA-Finals 2006 waren die Playoffs eine Serie von Enttäuschungen mit dem Höhepunkt in 2007, als die Mavs als Erster im Westen und haushoher Favorit von den Golden State Warriors abserviert wurden.

Ähnliches habe ich dieses Jahr auch erwartet. Schon das Matchup gegen die Portland Trailblazers schien nichts Gutes für die Mavs zu verheißen und nachdem man in Spiel vier eine 23 Punkte Führung im dritten Viertel noch verspielte, sah ich mich und meine pessimistische Vorhersage bestätigt. Die Mavericks um den Dirkster rissen sich jedoch zusammen und konnten die Serie mit 4:2 für sich entscheiden. Als nächstes warteten die LA Lakers, der amtierende Meister, auf das Team aus Texas. Kaum einer setzte einen Pfifferling auf Dallas, doch am Ende schickte man die Startruppe aus Hollywood mit 4:0 nach Hause. Höhepunkt war dabei das letzte Spiel, als man in eigener Halle richtig aufdrehte und LA 122:86 verprügelte. Dabei versenkte Jason Terry neun von zehn Dreiern und demoralisierte den Champ im Alleingang.

Was ich ein bißchen schade finde, ist der Umstand, dass man sich im Nachgang vor allem mit den Lakers und dem Grund für das schlechte Abschneiden beschäftigt anstatt sich mit den Mavs auseinanderzusetzen. Klar, der Zusammenbruch von Kobe Bryant und Co. ist schon spektakulär und wirft viele Fragen auf, doch ich finde es ebenso bemerkenswert, dass die Mavericks sich bisher als physisch und mental sehr stabil präsentieren. Vor allem Nowitzki liefert wieder den Beweis, eben doch kein Weichei zu sein. Ein Makel, der ihm in den USA schon seit Jahren anhängt. Natürlich ist er der Star eines Teams, welches immer wieder spektakulär gescheitert ist, doch am Ende des Tages ist Basketball nun einmal ein Mannschaftssport und einer alleine kann immer nur seinen Beitrag leisten. Das wird jedoch gerade in den amerikanischen Medien gerne übersehen, wo es vor allem darum geht, Heldengeschichten zu erzählen. Teams, welche effektiven Teambasketball spielen, werden gerne mal als langweilig bezeichnet in einer Liga, wo es darum geht, individuelle Highlights zu erzielen. Dabei braucht man sich nur die vielen Spiele im Dress des DBB in Erinnerung rufen, wo der Dirkster das deutsche Team im Alleingang zu Erfolgen führte.

Im Moment entscheidet sich zwischen den Oklahoma Thunder und den Memphis Grizzlies, wer als nächstes gegen die Mavericks ran muss. Ich werde wieder pessimistisch an die nächste Serie herangehen, es scheint ja zu helfen. 🙂

UPDATE: In der Nacht zu heute haben sich die Oklahoma Thunder durchgesetzt. Das erste Spiel steigt in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch.

Dit und Dat

Länger nix mehr geschrieben. Wobei es an Themen, die ich eigentlich anschneiden wollte, sicherlich nicht gemangelt hat: Fukushima, erster grüner Ministerpräsident, unser Urlaub in München, um nur ein paar zu nennen. Letztlich ist dann doch viel zu viel Zeit ins Land gestrichen, aber nu bin ich ja wieder da. 🙂

Blog gehackt

Schon vor einigen Tagen machte mich mein Provider darauf aufmerksam, dass wohl mein Blog gehackt wurde. Daraufhin habe ich gleich WordPress aktualisiert und die dazugehörigen Plugins auch auf den neuesten Stand gebracht. Zwei Tage später sah ich dann, dass dies leider nicht die erhoffte Abhilfe brachte. Bei einem Blick in meinen Webspace fand ich hunderte Seiten, die jeweils nur ein, zwei Links enthielten, ansonsten aber leer waren. Offensichtlich war es gelungen, eine Schwachstelle in meinem Blog auszunutzen (leider ist mir bisher noch nicht klar, wie genau das vonstatten gegangen sein könnte) und die index.php mit zusätzlichem Code zu versehen, der diese Seiten automatisch generiert und im Blog ablegt.

Zum Glück bin ich auf folgende Seite gestoßen, deren Tipps zur Behebung ich befolgt habe. Zunächst habe ich dabei WordPress noch einmal neu aufgespielt, um die manipulierte index.php loszuwerden und im Anschluß daran sowohl das Passwort zum Blog als auch zum Webspace abgeändert. Seitdem ist auch Ruhe, ich hoffe für länger. Das Ganze hat mich insgesamt anderthalb Stunden gekostet und ist mehr als nur nervig.

Gärtner

Zu unserer Wohnung, in die wir im August eingezogen sind, gehört auch ein Stück eigener Garten. Und da das Wetter gerade so Bombe ist, halten wir uns da auch ganz viel auf. Auch erste Versuche der Gartengestaltung haben wir schon unternommen und unser erstes eigenes Beet angelegt. Unter anderem soll es dann Gladiolen zu Tage fördern („Tod oder Gladiolen„).

Zudem haben wir auch ein schönes Außengehege für Naldo und Carla, unser Zwergkaninchen-Pärchen. Im letzten Jahr hatten wir die beiden auch schon draußen stehen und da kamen irgendwann zwei wilde Kaninchen vorbei und schauten sich ganz interessiert die viel kleineren und eingesperrten Exemplare von uns an. Clash of the civilisations, wenn man so will. So ein eigener Garten ist tatsächlich so ein kleines Stückchen wie Urlaub, zumal wir hier auch echt in einer superruhigen Ecke wohnen und man manchmal nicht viel mehr hört als das Zwitschern der Vögel und manchmal eine dicke Hummel, die vorbei summt.

Film-Tipps

Zwei Filme haben wir in der letzten Woche gesehen. Zunächst einmal „The Road„, die Verfilmung des gleichnamigen Buches von Cormac McCarthy. Die Hauptrolle spielen Vater und Sohn, welche nach einer (nicht genauer beschriebenen) nuklearen Katastrophe durch die verwüsteten USA ziehen und dabei immer wieder mit dem Verlust der Menschlichkeit im Angesicht der Apokalypse konfrontiert werden. Sowohl Buch als auch Film sind sehr düster und weit davon entfernt, ein Happy-End zu haben. In meinen Augen fühlt man nicht einmal einen Hauch von Hoffnung. Vielleicht nicht unbedingt ein Film für einen netten Filmabend.

Der zweite Film war „Mary & Max„, ein Knet-Animationsfilm. Mary ist ein achtjähriges Mädchen aus Australien, das sehr einsam ist und irgendwann im Postamt Telefonbücher der Stadt New York findet. Sie beschließt, sich eine Adresse auszusuchen und notiert sich schließlich die Adresse von Max, einem Mann über 40, der unter Angstattacken leidet und genauso wie Mary keine Freunde hat. Zwischen den beiden entspinnt sich über die Jahre eine Brieffreundschaft, welche durch Mißverständnisse und einen längeren Krankenhausaufenthalt von Max auf die Probe gestellt wird. Es ist ein sehr rührender Film, der dennoch ohne klassisches Happy-End auskommt. Klare Empfehlung.

Eine Runde Harzen

Vorletztes Wochenende gab es einen Kurztrip in den Harz. Samstag morgen in den Zug gekrabbelt und ab geht die wilde Fahrt nach Goslar. Nach 2,5 Stunden waren wir in der Kleinstadt angekommen und schleppten uns die ca. 300m zum Hotel „Der Achtermann„. Von außen macht das Hotel einen sehr guten Eindruck. Diesen Eindruck konnte das Zimmer leider nicht ganz halten. Vor allem das Bett war zumindest gewöhnungsbedürftig, da es schon sehr durchgelegen war und man mit dem Arsch kurz vor dem Boden hing. Aber hey, wir waren ja auch mal echt nicht zum Pennen da. 🙂 Nachdem wir unsere Sachen verstaut hatten, haben wir die City erkundet und uns ein bisschen über mögliche Sehenswürdigkeiten schlau gemacht. Für den Samstag haben wir uns für das Bergbaumuseum Rammelsberg entschieden, welches zu Fuß vom Zentrum aus zu erreichen ist. Im Besucherbergwerk haben wir eine Führung durch einen alten Stollen gemacht, die sehr interessant war. Okay, die 101 Stufen am Ende, die man eine Metallleiter hochlaufen musste, war nicht so witzig.

Abends waren wir dann im griechischen Restaurant „Roxani„. Als wir um halb sieben ankamen, war der Laden schon richtig voll und wir wurden fast abgewiesen, da wir nicht reserviert hatten. Letztlich räumte man uns den Katzentisch am Tresen frei. Das Roxani scheint sehr beliebt zu sein und das nicht ohne Grund. Der Service war schnell und freundlich und das Essen war sehr lecker und mehr als reichlich. Nach meiner monströsen Fleischplatte war Fresskoma angesagt. Irgendwie haben wir es doch noch wieder ins Hotel geschafft.

Am Sonntag sind wir früh aufgestanden und mit dem Zug nach Wernigerode gefahren. Die Stadt ist einfach nur irreal. Lauter renovierte Fachwerkhäuser und ein schickes Stadtzentrum sorgen dafür, dass man glaubt, man ist in einem Freizeitpark. Es haben nur Mickey und Goofy zu unserem Glück gefehlt.

Eigentliches Ziel des Tages war die Bezwingung des Brocken. Und wie es sich für wahre Bergsteiger gehört, haben wir für unser Unterfangen auf die Harzer Schmalspurbahn zurückgegriffen. Also, in Wernigerode rein in das Teil und nach einem Umsteigen zwischendurch ist man ganz oben. Oben gab es leider nicht so viel zu sehen, da der Gipfel in dichten Nebel gehüllt war und wir gerade mal 30m weit gucken konnten. Trotzdem sind wir einmal ums Brockenplateau da oben gelaufen und haben noch ein Heißgetränk eingeschmissen, bevor wir dann wieder zurück zur Bahn sind, um uns dem beschwerlichen Abstieg zu widmen.

Unten in Wernigerode angekommen, haben wir uns auf die Suche nach Nahrung gemacht und sind letztlich in einem asiatischen Restaurant gelandet, wo es ein reichhaltiges Buffet für einen schmalen Taler gab. Gegen sieben Uhr sind wir dann wieder gen Goslar aufgebrochen. Nachts hatte die Liebste leider mit den Nachwehen des asiatischen Buffets zu kämpfen; Details möchte ich an dieser Stelle ersparen. Wohl ein bißchen zuviel des Glutamat-Gepansches.

Am Montag hatten wir eigentlich vor, noch ein bißchen durch Goslar zu schlendern, bevor es dann abends nach Hause gehen sollte. Leider ging es der Liebsten nach der ereignisreichen Nacht nicht wirklich gut und so sind wir dann am vormittag wieder zurück nach Lüneburg gefahren. Schön wars und nächstes Mal nehmen wir dann auch eine vernünftige Kamera mit.

Holzhammer-Methode

Am Samstag haben die Liebste und ich uns den ARD-Krimi „In deiner Hand“ der „Mordkommission Istanbul“ angeschaut. Die Vorschau sah noch ganz nett aus, doch leider versuchten die Macher, zu viele gesellschaftliche Themen anzuschneiden und haben sich dabei mächtig verhoben. Natürlich ist es nichts Ungewöhnliches, wenn in einem Krimi auch auf gesellschaftliche Themen und Probleme eingegangen wird. Passiert ja bspw. beim Tatort auch häufiger. Aber hier war es einfach too much.

Das erste Thema, welcher man sich in der Mordkommission also annahm, war die Entführung von Kindern. Hier war es ein kleiner Junge, der von seinem Vater aus Deutschland in die Türkei entführt wurde. Der Papa ein richtig böser Mann, der nach alter türkischer Sitte auch vor Gewalt gegen Frauen nicht zurückschreckt. Am Ende wird alles gut, dank unseres Super-Cops, dem Kommissar Özakin.

Als nächstes kam die Gleichberechtigung von Mann und Frau. In dem Krimi steht ein Banküberfall im Mittelpunkt. Die Leiterin der Bankfilliale ist eine in Harvard ausgebildete Managerin. Doch trotz exzellenter Zeugnisse muss sie ihr Dasein in einer mickrigen Bankfiliale fristen. Als der Kommissar sie darauf anspricht, erwidert die Fillialleiterin, dass sie immer wieder von ihren männlichen Vorgesetzten übergangen wird. Daraufhin der Kommissar: „Aber Frau Sporel, sicherlich gibt es hier und da noch Probleme bei der Gleichberechtigung, aber auch sie müssen zugeben, dass die türkische Gesellschaft hier in den letzten Jahren sehr große Fortschritte gemacht hat und auch weiterhin macht.“. Amen. Der Dialog wirkte völlig deplatziert und nur eingeschoben, um hier die Botschaft an den Mann zu bringen. Jaha, der Osmane kann auch Gleichberechtigung. Also in der Theorie sollte er es. Er ist nicht immer so ein Macho.

Zum Abschluss gibt es im Krimi relativ schnell einen Verdächtigen, der sowohl den Banküberfall als auch den Mord am Wachmann gesteht. Dabei ist relativ schnell klar, dass er den Mord gar nicht begangen haben kann. Dennoch bleibt er bei seinem Geständnis und ist bereit, lieber lebenslänglich in den Knast zu gehen als zuzugeben, warum er für die Tatzeit kein Alibi hat. Am Ende kann unser Super-Cop alles aufklären. Unser Verdächtiger ist nämlich homosexuell und zur Tatzeit hatte er ein Date mit seinem Freund. Und um das nicht der Polizei und vor allem seiner Frau erzählen zu müssen, nimmt er lieber einen Mord auf seine Kappe.

Sorry, aber das hat die gute ARD ihren Bildungsauftrag ein bißchen missverstanden. Hier werden einfach nur tumbe Klischees aneinandergereiht und ganz billig präsentiert. Die Türken sind also ein Haufen von Frauenschlägern, Kindesentführern, Schwulenhassern und Machos, die um jeden Preis die Gleichberechtigung behindern. Ein Traum und ein fetter Fail.

Going on a rant

Wenn einem kein richtiges Thema einfällt, kann man sich auch einfach mal auskotzen. Erstes Opfer sind meine speziellen Freunde von Sky. Diesmal habe ich keine direkten Probleme mit dem Abo oder dem Sky Kundenservice. Nur langsam komme ich mir als Bestandskunde echt mal verarscht vor. Ich verstehe ja, dass Neukunden einen Bonus oder bessere Konditionen bekommen, aber teilweise ist das echt ein Tritt in die Eier, was Sky da veranstaltet. Zum einen hat man zwischendurch echt mal das Gefühl, dass Sky alle paar Stunden ein neues Angebot auf den Markt haut. Zum anderen sind die Preisnachlässe teils unglaublich, die man als Neukunde eingeräumt bekommt. Mein Ex-Boss hat genau das gleiche Sky-Paket wie ich (Sky Welt, Sky Bundesliga, Sky Sport und HD), doch während ich 50 Euro monatlich zahle, zahlt er gerade einmal 25 Euro im Monat. Und da er das Abo bei Saturn abgeschlossen hatte, gab es noch einen 100 Euro Einkaufsgutschein obendrauf. Klar, da kann man nix machen, Marktwirtschaft und so. Dennoch habe ich beschlossen, mein Abo zu kündigen, weil ich nicht einsehe, dass die Abopreise von Neukunden so eklatant von denen der Bestandskunden abweichen. Da fühlt man sich als Melkvieh und gerade so sollte man sich als Kunde nicht fühlen, auch wenn man so vom Unternehmen gesehen wird.

Als nächster Punkt kommt unsere Bilderbestellung dran. Für unser Wohnzimmer hatten wir uns im Internet ein paar schicke Bilder ausgesucht, die wir uns rahmen lassen wollten, um es ein bißchen gemütlich zu machen. Da haben wir uns ein paar schicke Motive ausgesucht und die in einer ordentlichen Größe samt Rahmen bestellt. Am Montag waren die Bilder schon da und wir haben sie voller Vorfreude ausgepackt, nur um dann festzustellen, dass die Freude ein bißchen zu früh kam. Die Bilder waren offensichtlich nicht für die von uns ausgewählten Formate optimiert, so dass wir dreimal farbigen Pixelmatsch geliefert bekommen haben. Wenn ich als Anbieter nun Bilder/Poster in diversen zur Verfügung stehenden Größen offeriere, wäre es total toll, wenn man auch mal dazu schreiben könnte, dass die Motive für die Größe X nicht geeignet sind. Es sei denn, man steht auf 8-Bit-Kunst. Und wehe die Vögel machen Stress bei der Rücksendung.

Und dann kommen wir noch auf zwei Filme zu sprechen, die wir in letzter Zeit geguckt haben. Als erstes wäre da der Oberkracher „Haben sie schon von den Morgans gehört?“. Sarah Jessica Parker und Hugh Grant in einer völlig vorhersehbaren romantischen Komödie nach Schema F. Das Schlimmste an dem Film ist die Tatsache, dass in dem ganzen Film vielleicht zwei Gags waren, die einen Lacher wert waren. Und Hugh Grant ist auch nur noch furchtbar. Mittlerweile sieht er aus wie ein chinesischer Faltenhund, wenn er sein „Dummer-Junge-Gesicht“ auspackt. Und der zweite Film war „Eine zauberhafte Nanny“. Alter Finne, war der schlecht. Ich sage nur: Schweine beim Synchronschwimmen.

Zum Abschluss noch ein Link zu meiner Meinung über die Robert Enke-Biografie von Ronald Reng.

Neuer Simon’s Cat-Clip

Katzen sind aber auch Mistviecher 😉

Lobbyismus für Dummies

Ein feines Video (wieder einmal) von Alexander Lehmann und steht unter der CC:BY-NC-ND Lizenz

Time to say goodbye II

In den letzten vier Wochen ist es hier relativ ruhig geworden. Das hat unter anderem damit zu tun, dass wir die letzte Zeit damit zugebracht haben, unsere neue Wohnung in Lüneburg einzurichten und die alte Wohnung in Bremen auszuräumen. Der eigentliche Umzug war zwar schon Anfang August, aber bis Ende September bin ich noch in Bremen geblieben, damit ich nicht länger als notwendig zwischen Bremen und Lüneburg pendeln muss. Seit Ende letzter Woche sind wir in Bremen nun fertig, nur die Wohnungsübergabe steht noch aus.

Nach zweieinhalb Jahren endet damit das Kapitel Bremen. Es war eine schöne Zeit, in der ich mein Studium (endlich) zu Ende gebracht habe, wir geheiratet haben und ich auch eine Festanstellung gefunden habe. Vor allem Borgfeld ist ein sehr schönes Fleckchen Erde gewesen, an dem wir uns wohl gefühlt haben. Vor allem den Rewe hinter dem Haus, den man auch um kurz vor 22:00 Uhr noch entern kann, vermisse ich jetzt schon. 🙂 Nun hat es uns wieder an den Ort unseres Studiums gezogen, in die Stadt, die meine Frau an ihrem ersten Tag in Lüneburg gegenüber ihren Eltern als „schönste Stadt der Welt“ bezeichnete. Da war ja klar, dass wir wieder hingehen würden. 🙂 Doof nur, dass der SVW nun so weit weg ist und die Leute hier in der Gegend meist in H?V-Klamotten unterwegs sind. *burks*

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