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In a nutshell

Ein irgendwie glücklicher Punkt für beide, so lautet auch das Fazit der Clubfans United nach dem letzten Spiel der Hinrunde. Glücklich für Nürnberg, denn eigentlich hätte Bremen schon in Halbzeit eins alles klar machen müssen. Glücklich für Bremen, weil der Ausgleich aus einer Abseitsposition heraus erzielt wurde. Das Spiel ist ein abschließendes Spiegelbild der bisherigen Saison: man ist engagiert, bemüht und eigentlich hätte man in Halbzeit den Gegner schon aus dem Spiel schießen können. Doch leider werden auch hochkarätige Chancen nicht genutzt und in Halbzeit zwei kommt der Gegner deutlich besser ins Spiel. Kurz vor Schluss macht Gebhart sogar noch das 0:1, welches Petersen mit dem eigentlich irregulären Ausgleich kontern kann.

Es fällt schwer, ein abschließendes Fazit der Hinrunde zu ziehen. Nach der desaströsen Rückrunde der letzten Saison hatten wir beim Grünweiß-Podcast keine wirklichen Ziele genannt, sondern vor allem auf eine fußballerische Entwicklung gehofft, welche durchaus stattgefunden hat. Zunächst ging der Umbruch in personeller Hinsicht weiter und mit Pizarro, Naldo und Wiese verliessen weitere Ikonen früherer Tage den SVW. Schaaf stellt auf eine 4-1-4-1-Formation  um, die bei eigenem Ballbesitz eher zu einem 4-3-3 wird. Dabei behält Schaaf die unter ihm typischen Positionswechsel bei. Diese Systemumstellung hat das größtenteils zum Erliegen gekommene Offensivspiel wiederbelebt. Und an guten Tagen fühlt man sich an die guten alten Zeiten erinnert, wo Bremen noch der Inbegriff des Offensivfußballs war. Darüber hinaus installierte Schaaf auch Pressing-Elemente, die mal mehr, mal weniger gut umgesetzt wurden.

Nach dem Desaster im DFB-Pokal bei Preußen Münster schwante dem einen oder anderen nichts Gutes im Hinblick auf die Saison. Doch schon beim Saisonstart in Dortmund konnte man einen kleinen Achtungserfolg feiern, als man „nur“ mit 1:2 verlor und nicht einfach nur abgeschlachtet wurde. Gerade gegen die Großen konnte man sich meist achtbar aus der Affäre ziehen, wo letzte Saison nur herbe Niederlagen eingefahren wurden. Es war meist knapp und man war oft nur ein „hätte“, „müsste“ oder „könnte“ von etwas Zählbarem entfernt gewesen. Und so sieht es in den meisten Spielen aus, wo man meist gute Phasen hatte, aber selten wirklich 90 Minuten lang überzeugen konnte. Dafür war man auch selten völlig neben der Kappe wie in Augsburg. Doch auch 2012 wird Fußball nicht im Konjunktiv gespielt und so bleibt viel Schulterklopfen für die richtigen Ansätze und Ideen, aber unter dem Strich auch zu wenig Punkte.

Die Tabelle ist dabei momentan trügerisch, denn man steht auf Platz 12, ist aber nur vier Punkte von einem Europapokal-Platz entfernt. Das erinnert ein bisschen an die letzte Rückrunde, wo man trotz ausbleibender Erfolge über lange Zeit in greifbarer Nähe des europäischen Wettbewerbs blieb und sich so die Situation auch immer ein bisschen schönreden konnte. Dabei sind es vor allem zwei Problemen, die ein mehr an Punkten derzeit verhindern: zum einen die Chancenverwertung. Man stellt zwar mit 28 Toren eine der besseren Offensivabteilungen der Liga, doch oft genug bleiben gute bis sehr gute Chancen ungenutzt (siehe die Spiele gg. Nürnberg und Fürth). Hier muss aus der phasenweise vorhandenen Überlegenheit mehr Zählbares eingefahren werden.

Zum anderen ist da die manchmal noch fehlende Balance zwischen Offensive und Defensive. Schaaf hat für den Umbruch und den Systemwechsel einen Sonderweg gewählt. Andere fokussieren im Zweifel lieber die Defensive und bauen dann auf der defensiven Stabiltät die Offensive auf (Freiburg, anyone?). Schaaf versucht es eher andersrum, indem er vor allem das Offensivspiel mit seinem Systemwechsel unterstützt. Ich will gar nicht behaupten, dass Schaaf auf die Defensive pfeift, doch auch im neuen System zeigen sich die gleichen Schwächen, die schon seit Jahren zu Werder gehören. Insgesamt ist die Defensivarbeit im Mittelfeld oftmals nicht ausreichend und entblößt so die Abwehr, die oftmals auf sich allein gestellt ist. Und dies ist wie in vergangenen Jahren einfach ein zentrales Problem in der Defensive. Das die eine oder andere Slapstick-Einlage der Verteidiger da nicht besonders hilfreich ist, kommt noch hinzu.

Als Fan hoffe ich natürlich, dass diese Probleme in der Rückrunde angegangen werden und man dort mehr Punkte holt, als dies in der Hinserie der Fall war. Dabei hängt Verein und Fans die Möhre „Europa“ natürlich dicht vor der Nase. Ich hoffe nur, dass man in der Rückrunde nicht andauernd von Europa faselt und lieber Leistung auf dem Rasen zeigt und einfach schaut, was am Ende dabei rumkommt.

Lebenslang Grün-Weiß!

Ein Nürnberger Würstchen

Die Kreiszeitung nennt es „Bremer Bruchlandung“ und der Weser-Kurier macht aus dem gestrigen Spiel gegen Nürnberg einen „Herben Rückschlag„. Wie so oft ist es auch eine Frage der Perspektive und ich weigere mich, das Spiel so negativ zu bewerten, wie es die beiden genannten Zeitungen tun. Im Vergleich zum letzten Heimspiel gegen Hoffenheim sehe ich sogar große Fortschritte, denn die Mannschaft konnte zumindest zeitweise gute Kombinationen zeigen und das Spiel war weniger zerfahren wie gegen die TSG. Leider galt das nur für die ersten 20-25 Minuten der ersten Halbzeit und die ersten 30 Minuten im zweiten Durchgang. Gerade in Halbzeit eins gab es einen deutlichen Bruch, wo die anfängliche Sicherheit einer zunehmenden Verunsicherung wich.

Leider konnte Bremen die wenigen wirklich guten Chancen nicht nutzen und über weite Strecken schaffte es Nürnberg, die Bremer aus der gefährlichen Zone vor dem eigenen Tor fernzuhalten. Zwei richtig große Chancen hatten die Gäste aus Franken und eine davon konnte Esswein nutzen, nach einem schön vorgetragenen Angriff. Nürnberg zeigte die gleiche Effektivität, die Bremen am letzten Wochenende noch gegen die Hamburger zeigte. Es war deutlich, dass Bremen noch nicht an dem Punkt ist, selbst 90 Minuten lang das Spiel zu gestalten und zudem ohne einen Pizarro in Topform vorne die Durchschlagskraft fehlt. Ich hoffe, dass die Mannschaft das Ergebnis richtig einordnet und weiter am verbesserten Zusammenspiel arbeitet.

Nächste Woche geht es nach Berlin, zu einem Gegner, der mit dem Rücken zur Wand steht und der nun von Rehhagel bzw. König Otto trainiert wird. Es ist davon auszugehen, dass die Berliner zu Hause sicherlich versuchen werden, nach vorne zu spielen. Das sollte uns in der derzeitigen Situation entgegenkommen. Danach geht es dann gegen 96, den direkten Konkurrenten um die EL-Plätze. Ich bin schon sehr gespannt auf das Spiel, nicht nur, weil ich dann endlich mal wieder live vor Ort sein werde. Mit einer kompakten Abwehr und schnellen Angriffen ist Hannover genau die Art von Team, gegen die wir immer wieder schlecht aussehen.

Interview bei den Clubfans United

Alexander Endl von den Clubfans United hat mir per Mail ein paar Fragen zugeschickt. Wenn Ihr wissen wollt, was ich zum Bloggen, zur Lage des SVW und anderen Dingen zu sagen habe, dann schaut euch einfach das Interview mit dem reißerischen Titel „Nürnberg ganz oben? Warum denn nicht?“ an.

Danke an Alexander für die Fragen und auf ein schönes Spiel am Samstag. Aber die Punkte bleiben an der Weser 😉

Doppelter Charaktertest

16 Punkte nach sieben Spieltagen, d.h. nur noch drei mickrige Punkte und wir haben die gleiche Anzahl an Punkten wie nach Abschluss der letzten Hinrunde. Vielleicht werden die „fehlenden“ drei Punkte ja schon am Sonntag gegen Hannover eingefahren, wer weiß. Die beiden letzten Spiele gegen Nürnberg und die Hertha aus Berlin zeigen, dass die Mannschaft zwei klassische Charaktertests bestanden hat.

Test Nummer 1 – die Unterzahl

Im Spiel gegen Nürnberg musste erst Sokratis früh ausgewechselt werden, bevor Tim Wiese nach nicht einmal 20 Minuten glatt Rot sah. 70 Minuten in Unterzahl also, dazu noch teils hanebüchene äußere Bedingungen. Obwohl man die 1:0-Führung durch Ekici nicht über die Zeit retten konnte, zeigte die Mannschaft taktische Disziplin. Nach dem Spiel meinten viele, die Mannschaft habe sich zu weit hinten reingestellt nach der Führung, doch was hätte sie tun sollen? Nach 20 Minuten waren schon zwei von drei möglichen Auswechslungen getätigt, d.h. Schaaf waren im Bezug auf das Personal die Hände schon frühzeitig gebunden. Zudem war es teilweise eine wahre Wasserschlacht und weniger ein geordnetes Fußballspiel, vor allem zum Ende der ersten Halbzeit. Zu guter Letzt war es ja auch nicht so, dass Nürnberg Bremen so wirklich unter Druck setzte. Das Tor fiel nach einer Ecke, als die Abwehr den Nürnberger Wollscheid blank stehen ließ.

Vor dem Spiel hätte man sich vielleicht eher über ein 1:1 geärgert, doch nach dem Spielverlauf und den Steinen, die man sich teils auch selbst in den Weg legte, war das ein annehmbares Ergebnis. Wenn man sich die teilweise äußerst blamablen Auftritte der letzten Saison anschaut, so zeigte das Spiel in Nürnberg, dass man eben in der Lage ist, die defensive Struktur zu halten und sich nicht so leicht aus der Bahn werfen lässt, wenn die Dinge mal nicht so ganz nach Plan laufen.

Test Nummer 2 – die Überzahl

Gegen die Hertha Berlin dann am letzten Sonntag gleich der zweite Charaktertest für das Team. Als deutlicher Favorit in das Spiel gestartet, gab es nach wenigen Minuten die kalte Dusche in Form des 0:1 aus Bremer Sicht. Der konnte noch in Halbzeit eins egalisiert werden, doch erst im zweiten Spielabschnitte sollte der Charaktertest folgen. Erst mäht Lell Wolf tief in der Bremer Hälfte um und wenige Minuten später schlägt Ramos nach einer Freistoßentscheidung gegen Berlin den Ball weg. Da beide schon die Gelbe Karte gesehen hatten, war an dieser Stelle Schluss für die beiden. Bremen hatte damit über 25 Minuten zwei Mann mehr auf dem Platz. Keine angenehme Situation, da der Gegner sich in der Folge tief in die eigene Hälfte stellt und das Ergebnis zu verteidigen sucht. Doch Hertha tat mehr als das und konnte einige gefährliche Konter setzen, die fast zum Erfolg führten.

Es sah zeitweise so aus als würden sich die Grün-Weißen richtig in die Nesseln setzen. Am Ende musste wieder unsere peruanische Lebensversicherung ran und in der 94. Minute das erlösende 2:1 machen. Ein sicherlich sehr glückliches Ergebnis und ich kann auch die Hertha verstehen, die mit diversen Entscheidungen von Schiri Brych nicht einverstanden waren. Aus Bremer Sicht wird man bald kaum noch darüber sprechen, wie der Sieg und die drei Punkte zustande gekommen sind. Wichtig war in diesem Spiel, zu zeigen, dass man auch bis zur letzten Sekunde gewillt ist, den Dreier zu holen.

Am Sonntag geht es nach Hannover. Letzt Saison setzte es hier ein 1:4 und das Spiel war einer der ersten Wachmacher der Saison. Zu offensichtlich waren damals die Defizite im Spiel und in der Mannschaft und es sollte nicht die letzte Klatsche in der Saison bleiben. Vielleicht endet das Spiel ja auch ganz langweilig mit 22 Spielern auf dem Feld.

Unvermögen

Das Spiel gegen den 1. FC Nürnberg fing erstmal mit einem kleinen Schock an, da sowohl Clemens Fritz als auch Petri Pasanen ausfielen und so Wesley die Linksverteidiger-Position zuteil wurde. Vor der Abwehr spielten Frings und Bargfrede, im offensiven Mittelfeld Marin und Arnautovic. Pizarro gab die hängende Spitze, während Hugo Almeida ganz vorne drin stand. Klaus Allofs meinte nach dem Spiel in München, die Mannschaft müsse das Positive aus der Partie mitnehmen. Und in den ersten 30 Minuten schien die Mannschaft dies auch zu tun. Nach gerade einmal 5 Minuten traf Almeida zum 1:0 für die Grün-Weißen und auch danach setzte man die Clubberer weiter unter Druck. Die wirkten mitunter wie ein angeknockter Boxer, doch leider verpassten es die Bremer, den entscheidenden Schlag auszuteilen. Nach spätestens 30 Minuten fand Nürnberg besser ins Spiel und konnte sich aus dem Würgegriff der Bremer befreien. Kurz vor dem Halbzeitpfiff gelang dem Team von Dieter Hecking dann der Lucky Punch. Ein Einwurf auf der linken Bremer Abwehrseite landet im Strafraum bei Julian Schieber, der Prödl mit einem Bauerntrick aussteigen lässt und Gündogan bedient.

In der zweiten Hälfte fällt das 1:2 wenige Minuten nach dem Wiederanpfiff, als Silvestre auf links erst den Zweikampf kurz vor der Mittellinie nicht gewinnt und dann nicht schnell genug wieder zurück ist. Spätestens das 1:2 bricht der Mannschaft das Genick. Ab da geht nichts mehr zusammen. Schaaf nimmt Silvestre und Bargfrede runter und löst schon eine halbe Stunde vor Spielende die Viererkette auf und lässt eine Dreierkette antreten. Leider kann die Mannschaft keinerlei Druck aufbauen, der zu wirklich gefährlichen Szenen geführt hätte. Am Ende fängt sich das Team noch das 1:3. Das Erschreckende an der Szene war für mich, dass einzig Frings irgendwelche Anstalten gemacht hat, die drei Schüsse aufs Tor, die die Nürnberger brauchten, zu verhindern. Die anderen Spieler schauen sich das Treiben seelenruhig an. Das 2:3 durch Claudio Pizarro kommt zu spät.

Leider hat sich die Mannschaft (wie auch gegen München im Pokal) das Leben selbst schwer gemacht. Vorne wurden auch die besten Chancen nicht genutzt oder Angriffe nicht konsequent zu Ende gespielt und hinten sorgten individuelle Fehler für die beiden ersten Gegentore. Es lässt mich als Fan immer wieder gleichermaßen sprachlos und wütend zurück, wenn ich sehe, wie das Team sich alles mit dem Arsch wieder einreißt, was man sich aufgebaut hat. Vor allem finde ich es auch zweifelhaft, dass Pizarro nach dem Gladbach-Spiel irgendwas von Titel gefaselt hat. Er sollte langsam wissen, dass man lieber einfach mal die Kampfansagen dann bringt, wenn man diese auch vorher und nachher mit Leistung unterfüttern kann. Die Mannschaft hat kaum Zeit zur Erholung, denn am Dienstag steht das „Do or Die“-Spiel gegen Twente Enschede in der Champions League an. Mein Optimismus der letzten Tagen ist mit dem gestrigen Spiel wieder verflogen und die Frage lautet nun: „Quo vadis, Werder?“. Die Mannschaft zeigt ihre zwei Gesichter in immer kürzeren Abständen und lässt selbst über 90 Minuten jegliche Konstanz vermissen.

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel

Das bittere Aus im Pokal gegen die Bayern war schmerzhaft, aber es gibt viel Positives mitzunehmen aus der Partie. Gerade die Tatsache, dass die Mannschaft sich zahlreiche Gelegenheiten erspielt hat, ist so ein Positivum. Natürlich hätten Arnautovic und Prödl auch mal eine der Chancen machen können (bzw. der Weiner mal nicht dieses Phantomfoul von Prödl an Badstuber pfeifen sollen), aber immerhin hatten wir diese Chancen und gerade die Dinger von Arno waren teils sehr gut herausgespielt. Auch defensiv war das sicherer als so manches Mal in dieser Saison. Beim 1:1 macht Wesley auf außen die Winkerkrabbe und verpennt es, aufzurücken und das 1:2 ist so ein Sonntagsschuß, wie er nicht alle Tage vorkommt. Und Schaaf hatte nach der Partie recht, als er feststellte, dass man sich selber geschlagen habe. Wir haben nicht gegen einen deutlich besseren Gegner einen aufs Dach bekommen, sondern es versäumt, die Klasse-Chancen, die wir hatten, zu nutzen. Ob die Niederlage damit nun unverdient ist, sei einmal dahingestellt, denn für eine verdiente Niederlage gibt es genauso wenig Punkte wie für eine unverdiente bzw. in diesem Fall scheidet man im Pokal aus.

Was auch gefällt, ist die Tatsache, dass sich allmählich eine Formation und das dazugehörige Personal herauskristallisieren. Am Dienstag spielte Werder mit einem 4-2-3-1 mit Pizarro als Sturmspitze, Arno links und Marin rechts im Mittelfeld, während Wesley die zentrale Position besetzte. Hunt kann eine der Positionen übernehmen, wenn Bedarf ist und Wesley kann eine der beiden 6er-Positionen einnehmen. Solange alle fit und gesund sind, ist Almeida der Verlierer in diesem System. Trotz seiner bisher fünf Saisontreffer, scheint Schaaf lieber auf Pizarro zu setzen, wenn dieser fit ist. Man darf gespannt sein, wie sich das langfristig auf die Vertragsverhandlungen mit dem Portugiesen auswirkt.

Mit einem Dreier im Spiel morgen gegen die Clubberer können die Bremer noch weiter nach vorne marschieren. Platz drei ist derzeit nur zwei Punkte entfernt und das ist angesichts der bisher mauen Saison beachtlich. Das zeigt, dasss diese Saison viele Teams ihren eigenen Ansprüchen hinterherlaufen (Bayern, Schalke, Wolfsburg). Letzte Saison gab es zu Hause einen 3:2-Sieg gegen Nürnberg, bei dem das „Highlight“ die Rote Karte gegen Torsten Frings war, die es für rein gar nichts gab. Ich erwarte einen unangenehmen Gegner, der diszipliniert spielen wird und immer wieder Nadelstiche per Konter setzt. Da heißt es, Geduld zu wahren und die Nürnberger nicht zu viele Räume für Konter zu geben.

Forza SVW!