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Schleichendes Gift

Zum Spiel selbst möchte ich gar nicht viele Worte verlieren, sondern auf etwas anderes eingehen: nach der gestrigen Derby-Niederlage fanden auch die Diskussionen um Thomas Schaaf neue Nahrung. Was Kritikern des Bremer Trainers gerne entgegen gehalten wird: man könne Schaaf nicht in Anbetracht der beiden Spiele gg. Dortmund und vor allem den HSV zum Sündenbock machen. Muss man nicht Milde walten lassen, denn schließlich fehlten mit Arnautovic und Hunt zwei wichtige Spieler in der Startaufstellung? Hat der Schiri uns nicht total verpfiffen? Und war nicht eine Leistungssteigerung erkennbar gegenüber dem Spiel eine Woche vorher sichtbar? Bis vor Kurzem habe ich genauso auf Kritik an Schaaf reagiert. Die Verletzten/Gesperrten schmälern die Qualität der Mannschaft, der Schiri hat uns die Punkte geklaut und hey, wir haben nur mit einem Tor verloren und immerhin wieder selbst getroffen. Es geht also aufwärts!

Mittlerweile geht es nicht mehr um das letzte Spiel oder die letzten beiden Spiele. Es geht um die letzten Jahre. Es geht um Fehler, die systemimmanent zu sein scheinen und an denen weder die Namen der aufgestellten Spieler, noch die Aufstellung oder die taktische Grundausrichtung etwas zu ändern scheinen. Ob Raute, 4-2-3-1 oder 4-1-4-1: die defensiven Probleme bleiben gleich. Eigentlich bin ich zuversichtlich in diese Saison gegangen, neue Spieler, ein neues System und die ersten Liga-Spiele zeigten zumindest in die richtige Richtung. Doch wie schon letzte Woche im Grünweiß-Podcast erwähnt, stockte die Entwicklung der Mannschaft relativ schnell wieder. Von den einstigen guten Ansätzen ist kaum noch etwas zu sehen, stattdessen wirkt die Mannschaft zunehmend verunsichert.

Schaaf selbst flüchtet sich in Floskeln, spricht davon, dass er die Mannschaft mit seinem Fokus auf Defensivarbeit nervt. Man fragt sich schon, warum die Predigten nicht fruchten. Kann er es seinen Spielern nicht erklären? Sind seine Anforderungen zu komplex? Begreifen es die Spieler nicht? Oder reicht die Qualität der Spieler einfach nicht? Sollte einer der Gründe hier zutreffen, so macht mir dieser Umstand Angst. Oder Schaaf verweist (zugegebenermaßen in einem BLÖD-Interview) darauf, dass die Zuschauer halt offensiven Fußball sehen wollen. Ich für meinen Teil will momentan erst einmal erfolgreichen Fußball sehen. Die Ästhetik muss da hinten anstehen. Ist das jetzt Schaaf-Bashing, wie einige dann entgegnen? Ich glaube nicht, denn die Kritik an einer langfristigen Stagnation der Mannschaft muss doch erlaubt sein. Und wenn gravierende Defizite in elementaren Bereichen über Jahre nicht behoben werden, so muss man auch fragen, ob Schaaf noch der richtige Trainer für den SVW ist.

Andere Mannschaften stehen mit nominell deutlich schwächer besetzten Kadern vor uns. Trainer wie bspw. Tuchel oder Streich haben ihren jeweiligen Teams zuerst eine defensive Stabilität gegeben und darauf aufbauend einen Weg gesucht, wie man offensiv daraus Kapital schlägt. Sie schaffen es, aus ihren Mannschaften mehr rauszuholen als die Summe der einzelnen Teile (siehe auch Dortmund in den letzten beiden Jahren!). Eine Sache, die Schaaf seit Jahren nicht mehr schafft.  Denn nominell ist die Mannschaft in meinen Augen deutlich stärker als es die Tabelle widerspiegelt. Es geht nicht mehr darum, ob man Schaaf Unrecht tut, denn allmählich muss man sich um den SVW im Allgemeinen Sorgen machen. Es geht auch nicht darum, Schaafs Leistungen der Vergangenheit zu schmälern. Er wird seinen Platz im Werder-Olymp bekommen und das ist auch gut so. Aber es geht eben nicht um gestern oder vorgestern, sondern um heute und morgen. Ohne internationales Geschäft werden Spieler wie Arnautovic oder Sokratis nicht lange an der Weser kicken. Und auch wenn der Beitrag des Worum-Blogs über die Nachwuchsarbeit des SVW vielleicht ein bisschen einseitig ist, lässt er vermuten, dass der Nachwuchs in nächster Zeit keine verlässliche Quelle an bundesligatauglichen Spielern sein wird.

Man kommt sich vor, wie in einer langjährigen Beziehung. Damals im Frühjahr 1999 brachte Schaaf frischen Wind. Die Flirts mit De Mos, Dörner, Sidka und Magath waren kurz, aber enttäuschend. So ein wirklich wohliges Gefühl wollte sich mit keinem einstellen. Schaaf war irgendwie bekannt, ein guter Freund, den man noch einmal genauer kennenlernen durfte. Erst rettete er uns vor dem Abstieg und holte uns den DFB-Pokal. Er brachte noch Allofs mit, ein klassischer Dreier. Danach lernte man sich immer besser kennen, ein wohliges Gefühl stellte sich ein: Schmetterlinge im Bauch. Der Höhepunkt dann 2003/04 mit dem Double. Wir waren die Traumkombi, die anderen Vereine pfiffen uns anerkennend hinterher. Wir waren sexy, wir waren der heiße Scheiß da draußen. Danach reiteten wir noch eine ganze Zeitlang auf der Welle des Erfolgs und wir gewöhnten uns dran. Doch allmählich zeigten sich auch die Macken des anderen. Und was man anfangs noch als kleine Wunderlichkeit abtat, wird zunehmend zum Ärgernis. Dunkle Wolken legen sich über die einst große Liebe. Nein, nicht von heute auf morgen, sondern ganz langsam und schleichend. Langsam ist man nicht mehr der Blickfang, man ist nichts Besonderes mehr. Sexy sind längst andere. Man will es nicht wahrhaben und redet sich ein, dass es schon wird. Jetzt nicht aufgeben, wir reißen das Ruder schon noch rum, dann geht es wieder aufwärts mit der Beziehung. Und nun sitze ich hier und mein Herz ist gebrochen. Ich weiß, dass sich die Risse zwischen uns nicht mehr kitten lassen und auch wenn ich Schaaf keine Beleidigungen hinterherrufen mag, so ist mir klar, dass er gehen muss.

Ich weiß nicht, ob es danach besser wird, aber das kann uns nicht daran hindern, Veränderungen herbeizuführen. Ich will nicht mehr warten, dass schon irgendwie alles besser wird. Das habe ich, das haben auch viele andere in den vergangenen zweieinhalb Jahren getan. Natürlich sind die Vorzeichen schlecht, denn vorletzten Sonntag gab sich Lemke im Doppelpass alle Mühe, Schaaf mit einem Blankoscheck auszustatten. Ich verstehe ja, dass man in so einer Runde den Trainer nicht zum Abschuss freigibt, aber Lemke ließ so gar keine Kritik an Schaaf zu. Hip Hip Hurra, alles ist super, alles ist wunderbar! Sind ja neun Punkte bis zu einem Abstiegsplatz und offenbar sind Augsburg, Fürth und Hoffenheim schon als Absteiger festgelegt. Kann ja nix passieren, oder? Hoffen wir, dass es nicht doch noch ein böses Erwachen gibt, denn eine weitere Niederlage am Freitag gegen Hannover und die Negativ-Serie nimmt ihren Lauf. Oder liege ich falsch? Ist alles halb so wild und wir sind nur kurz davor, einen Lauf hinzulegen?

Lebenslang Grün-Weiß!

 

Nordderbysieger

Ein Sieg im Nordderby ist immer Balsam auf die geschundene Fanseele. Doch diesmal ist die Freude nach bisher vier sieglosen Spielen in der Rückrunde besonders groß. Endlich mal ein Spiel gewonnen und dann noch gegen die angeblich wieder erstarkten Hamburger, die nach jedem Erfolg wieder vom Erreichen des Europapokals schwadronieren. Nach dem 1:3 gegen Werder scheint aber selbst Trainer-Guru Fink eher demütig zu erkennen, dass man erst mal nicht mehr von Europa reden sollte.

Über weite Strecken des Spiels war Hamburg die engagiertere Mannschaft, hatte mehr Ballbeseitz, gewann mehr Zweikämpfe und schoss häufiger aufs Tor. Doch in der Kategorie Chancenverwertung waren die Bremer eine Klasse besser und ließen damit die statistische Überlegenheit der Hamburger ins Leere laufen. Schaaf hatte seine Mannschaft mit einer Kontertaktik ins Spiel geschickt und auch wenn sich in den letzten Spielen schon abzeichnete, dass es nun eher das Ziel ist, hinten sicher zu stehen und sich dann um die Offensive zu kümmern, funktionierte das taktische Konzept gegen Hamburg hervorragend. Der Druck des HSV konnte meist absorbiert werden und wenn der HSV doch einmal durchkam, war Tim Wiese zur Stelle.

Tim Wiese war völlig im Derby-Modus und nagelte eigenhändig den Kasten zu. Beim 1:2 durch einen abgefälschten Freistoß war Tim chancenlos. Wäre jede Woche Nordderby, wäre Wiese wohl Welttorhüter oder endgültig wahnsinnig. Er rennt über den Platz, brüllt Kommandos, legt sich mit allen an: Gegner, Fans des Gegners, Schiris und die eigenen Spieler. Würde mich nicht wundern, wenn er zu Hause im Vorfeld des Derbys auch nur noch alle anbrüllt. Gerade auch im direkten Vergleich mit Drobny, der beim 1:0 der Bremer mindestens unglücklich aussieht und beim 2:0 die Luft fangen will, fällt Wieses starke Leistung umso mehr auf. Beim 1:3 durch Arnautovic stehen sich Edel-Verteidiger Westermann und Resterampen-Rajkovic gegenseitig im Weg und Marko sagt nur noch danke.

Ich bin gespannt, wie es gegen Nürnberg weitergeht, denn im eigenen Stadion wird man gegen den 1. FCN sicherlich selbst das Spiel machen wollen. Ich hoffe, dass die Mannschaft durch den Sieg das nötige Selbstvertrauen bekommt und sich nicht so zerfahren wie gegen Hoffenheim präsentiert. Wo wir beim Thema Selbstvertrauen sind: ich gönne Rosenberg endlich mal sein Tor. Am Samstag war er deutlich aktiver als Pizarro und bereitete das 1:0 durch Marin vor. Leider verpasste er es Anfang der zweiten Halbzeit den Sack mit dem möglichen 3:0 zuzumachen.  Es wird mal wieder Zeit, Rosi.

Das Prinzip Hoffnung

Es kommt darauf an, das Hoffen zu lernen.

So steht es in Blochs „Prinzip Hoffnung“, einem Werk über Utopien und der Macht ebendieser. Viel mehr ist den Fans in Grün-Weiß nach dem gestrigen Spiel nicht geblieben. Hoffnung auf Besserung, Hoffnung auf die baldige Genesung der Verletzten , Hoffnung auf ein baldiges Erwachen aus diesem schlimmen Alptraum. Was die Leistung gegen den HSV so unerträglich und doppelt schmerzhaft macht, ist der Umstand, dass der HSV nicht mal gut war. Bis zum 0:1 haben die Stellinger nicht viel brauchbares zuwege gebracht, aber das war auch gar nicht nötig. Denn wenn der Gegner nicht weiter weiß, bleiben da ja noch die Bremer Samariter, die noch jedem strauchelnden Gegner in dieser Saison wieder auf die Beine helfen.  0:6 in Stuttgart, 0:4 in Schalke und nun 0:4 in Hamburg: alle Spiele gegen zum jeweiligen Zeitpunkt angeknockte Gegner. Doch mit reichlich Gastgeschenken im Gepäck richtet man sie alle wieder auf. Am Samstag hatte Mertesacker seinen „Mutter Theresa“-Auftritt und war an den ersten drei Toren direkt beteiligt. Ironie des Spiels ist sicherlich die Tatsache, dass das 0:1 genau zu dem Zeitpunkt fällt, als Bremen das Spiel in den Griff bekam. Und das war beileibe nicht der erste schwere Aussetzer unseres Abwehrchefs.

Das Prinzip Hoffnung schien auch das Motto der sportlichen Führung im Winter gewesen zu sein. Drei bis vier Baustellen wurden in der Hinrunde offenkundig: die altbewährte Problematik auf der linken Abwehrseite, die fehlende Kreativität im offensiven Mittelfeld sowie spätestens nach dem Abgang von Hugo Almeida auch die dünne Personaldecke im Sturm. Und als vierte Baustelle kann man die Dauerverletzung von Naldo hinzuzählen und die Tatsache, dass hier nicht nachgebessert wurde. Man holte drei Spieler, die allesamt perspektivisch eine Verstärkung sein werden. Stattdessen hoffte man darauf, dass vorne Pizarros Knochen halten, Arno endlich die Ladehemmung ablegt und Sandro Wagner auf einmal zum unaufhaltbaren Sturmtank wird. Die nötige Kreativität würden Hunt und Marin schon noch beisteuern und irgendwann wird Wesley ja auch wieder aus dem Lazarett zurückkehren. Und hinten links würde Silvestre sich schon noch einleben und seine fehlende Schnelligkeit durch sein unglaubliches Stellungsspiel ausgleichen und vielleicht bringt die medizinische Abteilung ja auch Lahme wieder zum Gehen und Boenisch und Naldo kommen vorzeitig zurück.

Sehenden Auges hat man die bekannten Probleme in Kauf genommen und darauf gehofft, dass sich alles zum Guten wendet. Nach sechs Spielen in der Rückrunde hat man gerade einmal 5 Punkte geholt und sich dabei von Köln und Hamburg vorführen lassen. Die Probleme sind dieselben wie in der Hinrunde. Und nun fallen auch die Führungsspieler in sich zusammen wie ein falsch zubereitetes Soufflé. Hoffnung mag man kaum noch haben angesichts der Darbietung vom Samstag. Es bleibt nicht mehr als Ratlosigkeit. Nun hat man im Hinblick auf das kickende Personal keine Handlungsmöglichkeiten mehr und es wird zunehmend schwerer daran zu glauben, dass noch irgendwer diesem Team Leben einhauchen kann. Wenn selbst das Nordderby nicht mehr dazu führt, dass die Spieler 90 Minuten lang leidenschaftlich spielen und zumindest über diesen Zeitraum die Konzentration halten, dann weiß ich es auch nicht mehr. Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

Klatsche gegen HSV – es könnte echt passieren – 2. Liga

Was war das? Ich habe das Spiel zwischen Werder und dem HSV nicht live, sondern in der Sportschau gesehen. Aber das was ich gesehen habe, hat mich erschüttert. Werder spielte wir ein Absteiger. Insbesondere das Defensiv-Verhalten war unterirdisch. Und damit meine ich besonders Per Mertesacker. Der war an drei Gegentoren beteiligt. Im Interview sagte er: „Ich freue mich auf bessere Zeiten. Wir können Abstiegskampf“. Bessere Zeiten? Darauf können wir wohl lange warten, wenn die Mannschaft weiter so spielt. Und nach Abstiegskampf können, sieht es nun wirklich nicht aus. Schließlich ist nicht nur Mertesacker außer Form. Frings oder Marin gehen doch in jedem Spiel baden. Und der tolle Arnautovic stolziert lustlos über den Platz. Der Rest läuft brav mit. So könnte es echt passieren – 2. Liga!

Und dann ist da noch das Thema Allofs und Schaaf. Allofs sagte nach dem Spiel: „ Der Trainer steht nicht zur Disposition. Wir arbeiten auch in Zukunft mit ihm zusammen. Es gibt keinen Trainer, der aus dieser Mannschaft mehr rausholen kann.“ Naja, offensichtlich kann Thomas Schaaf aktuell nicht viel aus der Mannschaft rausholen. Ich bin nun wirklich kein Freund von schnellen Trainerentlassungen, nur weil es mal nicht so gut läuft. Aber bei Werder läuft nichts. Und da muss auch mal über einen neuen Trainer nachgedacht werden!

Zwischen zwei Derbys

Das erste von zwei direkt aufeinander folgenden Nordderbys endete am Sonntag mit einem wenig zufriedenstellenden 1:1 zwischen Werder Bremen und Hannover 96. Zwar gab es durchaus gute Ansätze im Spiel der Bremer, vor allem in den ersten 25 Minuten, doch letztlich war es nicht ausreichend, um Hannover zu schlagen. Nach dem angesprochenen guten Start in die Partie mussten die Grün-Weißen den Gegentreffer durch Ya Konan hinnehmen, als Silvestre gegen den Ivorer nicht in den Zweikampf kommt und sich leicht abschütteln lässt und Merte sich zu sehr darauf verlässt, dass Silvestre die Situation schon irgendwie lösen wird. Es war der klassische „Lucky Punch“, denn Hannover schoss hier zum ersten Mal aufs Tor und schon zappelte die Kugel im Netz. Das bis dahin durchaus ansehnliche Spiel nach vorne geriet ins Stocken und man merkte der Mannschaft nur allzu deutlich die neuerliche Verunsicherung an.

In der zweiten Halbzeit war es eine durchaus ausgeglichene Partie, doch erst nach dem Abpfiff kam nochmal richtig Stimmung auf, als Hannovers Schmiedebach Sekunden nach dem Abpfiff noch Marko Marin trat und sich die klassische Rudelbildung vollzog. Schmiedebach kassierte seine fünfte Gelbe und wurde von Coach Slomka dafür ordentlich angepöbelt. Den Bremern hilft der Punkt nicht so richtig weiter und an dieser Stelle traut man sich auch schon gar nicht mehr, das Positive zu betonen und darauf zu hoffen, dass man diese Dinge in den kommenden Spielen aufgreifen kann und weiter ausbaut. Zu oft folgte in dieser Saison eine herbe Enttäuschung, welche die zarte Hoffnung auf Besserung gleich wieder zunichte machte.

Am Samstag geht es also gegen den HSV im großen Nordderby. Nach der gestrigen 0:1-Pleite im Dorfderby gegen den FC St. Pauli ist wieder Trauerstimmung an der Arena in Stellingen. Ich hoffe, dass die HSVer sich den Schock bis Samstag erhalten und angeknockt gegen uns antreten, denn das kann uns nur entgegenkommen. D0ch in dieser Saison ist auch der HSV eine muntere Wundertüte. Gemessen am Potential des Kaders und den Ansprüchen in Verein und im Umfeld ist die Spielzeit alles andere als gut, auch wenn die Jungs von der Elbe bei weitem nicht so prekär dastehen wie Werder.

Was den Ausblick für das Wochenende auch nicht viel besser macht, ist die Tatsache, dass Pizarro am Samstag nicht wird auflaufen können, da es sich eine Zerrung im Spiel gegen Hannover zugezogen hat. Damit ist die Bremer Lebensversicherung mal wieder nicht zur Stelle, um den Karren im Zweifel aus dem Dreck ziehen zu können. Dafür ist Wesley wieder im Mannschaftstraining und wird mit nach Hamburg fahren. Also, machen wir es doch einfach wieder so wie Anno 2009.